Sitzung 19: Männlichkeit neu denken (bitte dringend)!
Shownotes
In diese 19. Folge der 2. Staffel, die gleichzeitig unser Staffelfinale ist, haben wir ENDLICH einen Videopodcast für euch. Nun gehen wir in eine wohlverdiente Sommerpause und geben euch rechtzeitig Bescheid, wann wir wieder da sind!
Heute sprechen Franky und Emmi mit dem Künstler CONNY über Männlichkeit. Wer CONNY's Musik noch nicht gehört hat, sollte da aber schnellstmöglich mal reinhören. CONNY beschäftigt sich mit Politik, Männlichkeit und Feminismus und ist einer der wichtigsten male feminist rapper in Deutschland. Franky und Emmi haben ihn über seine Musik bzw. seinen Weg als hetero cis Mann zur feministischen Musik befragt und sprechen mit ihm außerdem über Männer im Patriarchat und wie wichtig es ist, dass wir uns alle mit dem Thema Feminismus beschäftigen, egal welches Geschlecht!
Hört rein und habt einen wundervollen Sommer. Vielleicht hört ihr einfach alle Folgen nochmal, bis wir wieder da sind? Bis ganz bald eure Therapy Bxtches
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Transkript anzeigen
00:00:00: Okay, sag mir nur noch mal kurz wer-wer ist.
00:00:03: Ich bin Emi und ich bin Franki.
00:00:04: Du bist
00:00:04: Emi?
00:00:05: Genau!
00:00:06: Ja Hallo, ich bin Conny.
00:00:07: das freut mich sehr.
00:00:10: Therapy Bitches Dein Comedy Podcast for the Serious Stuff von Frankie und Emi Hallihallo Hallöchen und herzlich willkommen zu einer neuen Sitzung von Therapy Bitches.
00:00:23: Welche Folge ist das Frankie?
00:00:25: Die neunzehnte Und welchen Special Guest haben wir für diese finale Abschlussfolge heute dabei, Frankie.
00:00:33: Wir haben einfach jemanden dabei wo wir jetzt schon eine Weile versucht haben dass das klappt und wir sind richtig happy dass es jetzt geklappt hat weil wir feiern die Musik extrem und wir feieren die Texte extremen oder deswegen sind wir richtig Happy dass Conny heute bei uns ist.
00:00:50: aber am besten übergeben wir das Wort einmal an dich und du darfst dich kurz vorstellen.
00:00:56: Ja, hallo zusammen.
00:00:57: Es folgt mich sehr das es geklappt hat dass sie mich eingeladen habe.
00:01:00: mein Name ist Conny.
00:01:00: ich bin Musiker und Autor und Text aus Köln.
00:01:07: Ich mache Musik seit... ...zweitausend acht oder so hab dann in einer in einer Band der Plot Musik gemacht Und meinen solo Projekt Conny unter dem ich Insbesondere politischen und feministischem Deutschrap mache.
00:01:24: das gibt es jetzt seit.
00:01:28: Und seitdem ist viel passiert.
00:01:30: ich habe das große Glück... ...und ja das große Privileg, dass inzwischen auch einige Leute meine Musik hören und ich auf Tour gehen kann und Plattformen bekomme.
00:01:43: große Freude und auch eine ganz große Verantwortung, die damit kommt.
00:01:46: Und ich bin sehr happy diesen Weg irgendwie aktuell gehen zu können und deswegen freue ich mich auch bei euch einmal Station machen zu dürfen und bin sehr gespannt auf alles was wir jetzt gleich besprechen.
00:01:59: Voll schön!
00:02:00: Ich freue mich wirklich sehr dass das geklappt hat.
00:02:01: Das war ja gar nicht so einfach weil wir nicht so flexibel sind.
00:02:05: du auch einfach viel zu tun hast und wir haben ja noch dieser Hamburg-Berlin Entfernung in Köln.
00:02:11: Gar nicht so einfach, aber jetzt sitzen wir hier und das ist sehr schön.
00:02:15: Wir wollen heute über Männlichkeit bzw.
00:02:18: auch toxische Männlichkeitssprechen beziehungsweise wie man sie neu denken kann oder vielleicht du sie in Teilen neu denkst.
00:02:28: um da direkt reinzustarten habe ich, wir haben immer so ein Ask us anything Post davor auf Instagram.
00:02:35: Wo wir mal gucken ob vielleicht Menschen noch Input haben, Fragen haben und so die wir dann am Ende in der Folge noch einbauen Und dafür suche ich dann quasi oder suchen wir immer Bilder, die wir so als irgendwie Kulage zusammenstellen.
00:02:49: Was ein bisschen zum Thema der Erfolge passt und da habe ich auf Pinterest mal nach einfach mal Männlichkeit angegeben weil ich irgendwie auch interessant fand was passierte eigentlich?
00:02:59: Und was kommen dann für Bilder?
00:03:03: Ja, weil ich finde das einfach auch schon wieder reinspielt und da kam eine Mischung oder beziehungsweise Achtzig Prozent an Bildern war Bilder von nackten Oberkörpern mit ganz vielen Muskeln.
00:03:18: Und zwischendurch kamen dann irgendwie so Sprüche, wie Männlichkeit in Klammern fair lernen oder sowas wie Mail Privilege Und dann fand ich das irgendwie einfach diesen Fakt, dass ich diese Bilder da gesehen habe.
00:03:31: Wo ich nur Männlichkeit angegeben habe schon super spannend weil ich finde es spiegelt ein bisschen wieder wo wir uns auch in der Gesellschaft vielleicht befinden oder auf welchem Weg wir uns hoffentlich befinden was Männigkeit für ganz viele noch bedeutet und wo wir aber vielleicht auch hin gehen oder hindenken können.
00:03:50: Deshalb dachte ich, ich bringe das mal so ein bisschen als Anekdote weil wir es am Anfang immer so hier drin haben.
00:03:54: Mal mit rein und fand's irgendwie halt spannend.
00:03:58: aber du beschäftigst dich ja in vielen, vielen Liedern auch mit Männlichkeit in auch vielen verschiedenen Bereichen.
00:04:05: deshalb habe ich auf jeden Fall zu einigen Songs auch ein paar Fragen an Dich.
00:04:10: Ich muss mich auch kurz als kleines Fangirl outen.
00:04:13: direkt am Anfang Ich dachte, irgendwann muss es raus.
00:04:18: Sonst platzt er mich!
00:04:23: Aber der erste Song, den ich von dir kennengelernt habe, hat mir tatsächlich damals mein Freund gezeigt und ich dachte direkt so hinflag eigentlich.
00:04:31: Ja, das war ganz am Anfang unserer Beziehung.
00:04:32: Ich war so cool, so eine Musiker hast du also mega.
00:04:36: Und das war der Song Rote Linien.
00:04:38: und da würde ich jetzt auch gerne ein Zitat von dir mal einbringen und zwar fanden wir den beide von mir diese stelle megastark.
00:04:47: und das ist die stelle seit ich denken kann erzählt man mir was männer so tun und seit ich denke kann fühle ich mich nicht männlich genug.
00:04:54: Und dann seit ich denken kann sagt man mir wie frauen so sind.
00:04:57: und frauen sind so weil man frauen sagt wir frauen So sind.
00:05:00: dass finde ich so ein starkes tritat.
00:05:06: Und jetzt würde ich dich einfach mal gerne fragen
00:05:11: Als ich damals angefangen habe, meinen Solo-Projekt zu machen nachdem meine Band der Plot so ein bisschen auf Eis gelegt war.
00:05:18: Weil wir uns erstmal als Band irgendwie so ein bißchen auseinander bewegt haben einfach weil sich Privatsachen irgendwie ergeben haben wie auseinander gezogen sind.
00:05:30: Wir hatten dann so kurz nach der Schule angefangen und dementsprechend hatte man noch mal ganz anders Zeit haben alle angefangen irgendwie neue Jobs zu haben und Leute waren in anderen Bandprojekten involviert, die auf einmal viel mehr funktioniert haben als der Plot.
00:05:46: Und dann lag diese Band so ein bisschen auf Eis und für mich hat sich die Frage gestellt okay wie geht es jetzt irgendwie weiter?
00:05:52: Ich habe mich eigentlich nie als Solo-Artist gesehen sondern ich hab immer gedacht ok ich bin so'n Bandmensch also ich funktioniere im musikalischen Kontext eigentlich eher in einer Gruppe und eher nicht solo Und deswegen war das ganz lange für mich eigentlich keine Option solo Musik zu machen.
00:06:10: Aber als ich dann gemerkt habe, dass es mir doch irgendwie fehlt auch diesen kreativen Output zu haben... Ich für mich war Musik zwar sehr lange immer nur eine Nebenbeschäftigung aber trotzdem hab' ich dann gemerkt, dass ist mir fehlt, mich da auch irgendwie auszudrücken.
00:06:25: Habe ich dann angefangen Songs zu machen, aber sehr schnell auch gemerkt, dass ich irgendwie einen inhaltlichen Aufhänger brauche.
00:06:32: also so Das klingt jetzt so irgendwie abwertend, aber so generische Pop-Songs.
00:06:39: Die ich selber total liebe und auch super viel höre!
00:06:41: So ist es gar nicht... Aber ich habe gemerkt das fällt mir wahnsinnig schwer das zu schreiben Ich brauche irgendwie einen inhaltlichen Aufhänger um selber meinen Zugang zu einem Song zu finden.
00:06:51: Und da ich mich zu der Zeit einfach privat angefangen habe viel mit diesem Thema zu beschäftigen insbesondere auch angestoßen durch meine damalige Partnerin, habe ich irgendwie so gemerkt.
00:07:05: Das könnte etwas Interessantes sein weil das mich gerade so sehr bewegt und Ich glaube die meisten Künstlerinnen werden irgendwie sagen dass was auch eine starke Emotion in einem auslöst ist ein super Songstarter einfach.
00:07:20: es sind super Motivation um auch viel irgendwie in die Musik reingeben zu können.
00:07:27: Und dann habe ich so angefangen die ersten Sachen zu schreiben.
00:07:30: Der erste Song, der erste so politische Song für mich war eigentlich Sisyphos, ein Song in dem ich so ein bisschen über meinen Schritt in die selbstständige Tätigkeit als Künstler geschrieben habe.
00:07:44: und mit der zunehmend auch feministischen Auseinandersetzung mit meinem Leben meiner Partnerschaft Und eben auch mit meiner Männlichkeit habe ich so gemerkt, okay krass da ist super viel drin.
00:08:01: Da kann ich irgendwie super viel drüber schreiben weil da auch super viel Schmerz ist.
00:08:06: Ich bin eigentlich kein Fan davon wenn Leute sagen dass Musik immer nur aus Schmerzen geboren sein muss oder gute Musik vor allem aus dem schmerzgeboren ist.
00:08:18: Daran möchte ich auch nicht glauben.
00:08:20: Ich möchte, dass es möglich sein kann, wundervolle Musik aus schönen Gefühlen herauszuschreiben.
00:08:25: Aber natürlich ist das krasser, weil es eine sehr starke Emotion ist und macht es auch ... Führt es ganz häufig zu so ganz tiefer Musik die viele Leute berührt?
00:08:36: Und dann habe ich irgendwie gemerkt, okay da ist einfach wahnsinnig viel Schmerz für mich drin.
00:08:41: Wahnsinnigviel Unsicherheit, wahnsinnige Scham über diese ganzen Sachen zu schreiben hat dann in mir super viel losgetreten und ich hatte direkt Material für so viele Songs, das war total abgefahren.
00:08:54: Also... In dieser ersten Session, in der wir zusammen Sisyphos gemacht haben, haben wir auch noch zum Beispiel Drake ist auch nicht glücklich geschrieben ein Song, der bis heute einer der für viele Leute glaube ich wichtigsten Conny-Songs ist weil er sowohl das Thema mentale Gesundheit als auch Männlichkeit behandelt in so einer Kombination, die glaube ich vor dem Song noch nicht so viel da gewesen ist im Deutschrap.
00:09:24: Okay generell das hatten wir auch gestern im Zuge von einem anderen Projekt wo wir schon darüber geredet haben überhaupt so feministischer Deutschrap.
00:09:33: und dann bei Frauen nochmal ganz anderes Thema.
00:09:36: wenn man jetzt über Iki-Mail zum Beispiel redet die ja so viel Hate darüber bekommt indem sie über Sachen rappt über die andere Männer sowieso schon rappen aber dann wirklich zu sagen der dann so feministische Texte rappt.
00:09:50: Das ist ja auch echt irgendwie eine Nische, was einerseits ein cooler Unique Setting Point ist und auf der anderen Seite eigentlich schade ist, dass es so wenige machen und das auch so fühlen.
00:10:02: deswegen.
00:10:04: Total!
00:10:06: Und weil du auch schon angesprochen hast, dass du dich nie als Solo-Künstler gesehen hast, fände ich es jetzt voll spannend zu wissen wie du so arbeitest, ... die wir, ich glaube mit... Ich weiß nicht ob es dein Managerin oder er ist.
00:10:21: Ja, das ist Gerhard Ritterina genau.
00:10:23: Genau.
00:10:25: Hat man ja schon gemerkt ihr arbeitet da auf jeden Fall im Team so und bezeichnet euch auch als Conny-Team.
00:10:32: Deshalb fände ich es voll spannend wie ihr davor geht oder wie das ... ... woraus besteht dieses Team aus?
00:10:38: Wem besteht das Team?
00:10:39: und so?
00:10:43: Es gibt einen, es gibt sozusagen Ein inzwischen ziemlich großes Team würde ich behaupten.
00:10:49: Je nachdem, worüber wir jetzt also sozusagen über welche auf welches Segment wir von so einer KünstlerInnen Identität schauen sind es dann unterschiedliche Leute.
00:10:59: weil inzwischen bedeutet ja Musikerin oder Künstlerin sein irgendwie nicht nur ein Song zu schreiben sondern ist bedeutet live auftreten das bedeutet Merchandise produzieren es bedeutet Instagram ... Content zu produzieren ohne Ende.
00:11:17: Es bedeutet irgendwie eine Brand aufzubauen, es ist ja total abgefahren was das irgendwie.
00:11:22: inzwischen ist es ja sozusagen ein ganzes Unternehmen und das mache ich nicht alles alleine.
00:11:31: Angefangen haben wir dann tatsächlich mit der Musik.
00:11:37: Das mache ich zusammen mit Johannes und Elias zwei Produzenten ... mache ich schon sehr lange Musik, weil Elias auch schon Teil der Band der Plot... ... gewesen ist.
00:11:47: Das heißt wir kennen uns schon super lange.
00:11:49: Johannes ist dann dazu gekommen als wir die ersten, als wir so zwei tausend neunzehn... ... ähm die ersten Konni-Songs, die ersten politischen Konni Songs gemacht haben und in diesem Dreier Team machen wir hauptsächlich die Musik.
00:12:06: Für die letzten Alben haben wir dann auch noch immer mal wieder so SongwriterInnen dazu geholt und mit anderen Leuten auch gearbeitet.
00:12:15: Wenn es dann zum Live-Thema kommt, da haben wir ein Tourmanagement, Tontechnikerin ... Ich bin live immer mit Lisa unterwegs einer ebenfalls Kölner Rapperin Die bei allem eigentlich immer dabei ist und die inzwischen auch fester Teil von so Konni-Shows.
00:12:32: Also ich mache eigentlich keine Shows mehr ohne Lisa.
00:12:36: Geht doch jetzt auch zu zweit auf Tour oder?
00:12:38: Wir sind jetzt im Herbst, dann machen wir eine gemeinsame Tour weil sonst war es so dass Lisa immer in meinem Set ein paar Songs spielt und ganz häufig auch auf Tour ist sie der Support Act gewesen.
00:12:52: Ähm, aber das wollen wir noch mal einen Schritt weitergehen und machen jetzt eine gemeinsame Tour.
00:12:56: Also es gibt gar nicht mehr so.
00:12:57: erst spielt Lisa ihre Songs und dann spiele ich meine Songs.
00:13:00: Sondern es wird eine gemeinsam Show werden die dann so anderthalb zwei Stunden gehen wird in der wir dann immer abwechselnd Song spielen und das ganze noch ein bisschen zusätzlich... ...in so'n Storyrahmen einbetten werden.
00:13:12: ähm Ja!
00:13:14: Und wenn's dann so um Musikvideos geht, wenn es um ... wenn es um Merchandise-Produktion geht, dann gibt es auch immer noch mal zusätzliche Leute die dazukommen.
00:13:23: Also ich habe das mal so durchgezählt.
00:13:25: also wir waren für das letzte Albumprojekt, das war ja eine Trilogie Manic Pixie Dream Boy Teil eins bis drei und da waren also weit über hundert Personen involviert in dieses Projekt, in den verschiedensten Bereichen von Kostümbild über Regie, Merchandaise, Management Booking, Produktion Ja, also wahnsinnig viele Leute und das ist schon.
00:13:50: Total krass auch wenn man sieht wie viel Wieviel?
00:13:54: Personen da in sowas involviert sind wieviele personen da auch irgendwie ihre arbeit ihre zeit ihre liebe investieren.
00:14:01: total abgefahren ja und zum anderen auch gar nicht so einfach so ein großes team irgendwie zu handeln und vor allen Dingen auch unter solchen auch Unter der prämisse dass man eben ein feministisches ... Projekt sein möchte.
00:14:16: Da fängt es dann, da ist man ja sehr schnell zum Beispiel auch bei der Frage... ... wer wird wie bezahlt dafür?
00:14:22: Gibt das eine Quotierung und so was alles?
00:14:24: also das sind natürlich alle so Fragen auch mit denen wir uns beschäftigt haben.
00:14:29: Wir sind quotiert Also wir sind hinter der also wir sind sogar auf der Bühne quotiert.
00:14:34: also ich würde keine Show machen Bei der jetzt irgendwie drei Männer auf der bühne werden nur eine Frau Sondern wir sind immer mindestens paritätisch auf derbühne Und im besten Fall auch mehr Flint hat Personen als Männer.
00:14:46: Genau, das führt dann dazu zum Beispiel dass wir die letzte Tour, die wir gespielt haben waren wir bei den meisten Shows sogar... also ich als einen Zisman und dann sechs Frauen hinter der Bühne.
00:15:00: Bei einzelnen Shows hat es nicht ganz geklappt, diese Quote zu halten.
00:15:03: Weil unsere Tontechnikerin nicht alle Shows machen konnte.
00:15:06: Da waren wir jetzt zeitweise dann zwei Männer.
00:15:07: aber ansonsten bin ich da schon auf jeden Fall auch sehr happy diese Quoten so gut zu erfüllen und dafür zu sorgen.
00:15:16: Und das wirkt sich dann natürlich dementsprechend auch darauf aus, wer an diesem Projekt verdient.
00:15:21: Ich glaube dass ist halt super wichtig das zu machen wenn man so ein feministisches Projekt machen möchte Dass es nicht nur in den Texten passiert, sondern dass das auch tatsächlich dann in der Art und Weise wie wir's machen passiert.
00:15:31: Total!
00:15:32: Das wäre tatsächlich jetzt auch mein nächster Punkt gewesen weil du ja den Song Männerlimit hast.
00:15:37: Das ist würde ich sagen meinen absoluter Favourite.
00:15:41: Da ist doch auch Lisa mit drin im Remix, ne?
00:15:43: Genau
00:15:44: Ja, genau diesen Remix-Feier ich mega.
00:15:47: Und deshalb wollte ich jetzt eigentlich gerade noch so fragen ja wie machst du das denn?
00:15:50: Habt ihr eine Frauenquote oder habt ihr ein Männerlimit?
00:15:53: aber es scheint schon eher so einen Versuch zu sein.
00:15:56: Hype Hype oder mehr.
00:15:58: Frauen hat man jetzt also rausgehört.
00:16:00: Aber wie ist das bei deinen Texten?
00:16:02: Also wenn du feministische Texte schreibst?
00:16:04: Ich glaube also ich war mal auf dann was war irgendwie Release Party in so einem Kino in Berlin Und da hattest du, glaub ich, erzählt, dass du zu dem Lied ... Ach so ja.
00:16:17: Zahnpasta-Lippen?
00:16:19: Dass du dazu meinig hast ... Hattest Du erwähnt, dass Du da auch Kritik bekommen hast weil Du quasi die Welt einer oder die Wahrnehmung einer Frau widerspiegelt und Du Dir aber singst?
00:16:30: also da quasi keine Frau zu Wort kommt sondern Ich erinnere mich tatsächlich nicht mehr ganz genau wie Du das erzählt hatttest.
00:16:37: Aber da kommt ja schon ein bisschen die Frage auf Schreibt man feministische Texte einfach nur als ... Allein, als Mann?
00:16:45: Oder geht man auch in den Austausch mit Frauen und spricht darüber.
00:16:50: Geht noch mal die Texte durch und lässt sie erzählen.
00:16:53: Das steckt ja ein Riesenthema dahinter.
00:16:55: Wie händelst du das
00:17:01: so?
00:17:01: Ich würde gar nicht sagen, dass ich da einen Leitfaden habe der immer gültig ist.
00:17:06: Auch das war für mich ein totaler Prozess.
00:17:10: Als ich angefangen habe, diese Albumreihe zu machen und so die Idee hatte okay.
00:17:14: Ich möchte eigentlich wie so Tagebuch schreiben.
00:17:17: Tagebuch eines jungen Mannes in einer vor allen Dingen auch kapitalistischen sehr patriarchal geprägten Welt der immer mehr aber... sich mit Feminismus auseinandersetzen und immer mehr versteht über die eigene Männlichkeit.
00:17:31: Und darüber, wie geschlecht funktioniert in dieser Gesellschaft?
00:17:34: Darüber eigentlich Tagebuch zu schreiben.
00:17:36: das war meine ursprüngliche Idee.
00:17:38: Dann habe ich angefangen das zu machen und ich glaube dass man auch wenn man so diese Songs, wenn man die drei Alben hintereinander hört dann kann man da durchaus eine Entwicklung sehen.
00:17:51: Was mich interessant fand... Ich glaube das ist was du Was du ansprichst, was ich so von dir erzählt habe bei dieser Release-Party.
00:17:58: Das mein lyrisches Ich sozusagen am Anfang immer so wahnsinnig viel es hat so viel zugehört Es wurde immer... Ich hab auch ganz viele wörtliche Rede wiedergegeben.
00:18:11: in meinen Songs zum Beispiel im Song Existenzialistinnen oder im Song Pfefferspray gibt es so ganz viel dass ich eine die als weiblich wahrgenommen.
00:18:24: Diese Figur soll als weiblich wahrgenommen werden in diesem Text.
00:18:27: Und diese Figur erzählt von ihrer Lebensrealität und das versuche ich sozusagen ein bisschen nachzuerzählen, mein lyrisches Ich hört einfach zu und lässt sich das Ganze so ein bisschen erzählen.
00:18:43: Dazu zwei Gedanken.
00:18:45: also einmal auf der einen Seite ist das Ganze dann im dritten Teil so gegipfelt darin, dass es wieder diesen Song gibt in dem mein jurisches Ich total viel zuhört und das ist Zahnpasserlippen.
00:18:56: Und die erste Strophe besteht wieder daraus, dass eine als weiblich wahrgenommene Figur mir sowas erzählt von ihrer Lebensrealität und was sie so denkt.
00:19:04: Und ich höre wieder zu und nickt alles irgendwie ab.
00:19:08: Dann hab' ich aber verstanden okay, gerade wenn wir jetzt hier in dem Finale dieses ... dieser Trilogie sind, dann muss da noch etwas mehr sein als einfach nur ich höre wieder zu.
00:19:19: Sondern und da muss auch mein lyrisches Ich ins Sprechen kommen in ein solidarisches sprechen, das nicht wie der Räume wegnimmt sondern eine Stimme amplifiziert und das verstärkt was eben diese Frauen die mir über diese drei Teile immer mehr Sachen erzählt haben und mir geholfen haben etwas zu verstehen darin bestärkt werden und sich mit ihnen solidarisiert wird.
00:19:42: Ich glaube, das ist auch am Ende was diese Frauen dann nicht zu einem Manic Pixie Dream Girl sein lässt.
00:19:50: Also da können wir gleich noch über diesen Begriff sprechen aber die sollen ja auch mehr sein als nur Manic-Pixi-Dream Girls, die mich irgendwie enabling über mich selber hinauszuwachsen und dann sind sie aber egal.
00:20:01: So, das ist total wichtig.
00:20:04: Und zum anderen ist natürlich aber auch immer die Frage und ich glaube es wird auch immer ein Punkt sein den man durchaus am Projekt Konni kritisieren kann dass ich mir diese Geschichten nehme und sie Teilwerden lasse von meiner Kunst mit der mein Name größer wird und meine Reichweite größer ... meine Festivalgarage größer wird, um das jetzt mal so ganz dumm auszudrücken.
00:20:31: Also sozusagen ich profitiere ja am Ende davon und... Ich profitiere von diesen Geschichten!
00:20:36: Und ich glaube, dass ist eine Frage die wahnsinnig spannend ist und die super schwer ist abschließend zu bewerten.
00:20:47: Wie wichtig ist es denn jetzt, dass ein Mann genau wie ich eben diese Themen thematisiert darüber spricht?
00:20:54: Weil ich auch nochmal anders Männer erreichen werde, als dass eine Rapperin wie zum Beispiel Ikimel tut.
00:21:01: Ich würde mir wünschen es wäre anders aber in
00:21:03: diesem patriarchalen
00:21:04: System funktioniert das eben so.
00:21:06: und dann ist glaube ich die Frage einfach... Ist es trotzdem okay wenn ich diese Geschichten nehme und sie erzähle und davon aber profitiere?
00:21:15: Und wenn ja was ist sozusagen das was ich trotzdem machen muss um zu gewährleisten dass ich nicht nur wieder Nehme aus dem, also dass ich nicht nur wieder nehme von Frauen sondern auch wieder etwas zurückgebe in den feministischen Kampf im feministischen Diskurs.
00:21:31: Wie kann ich das irgendwie cool machen?
00:21:33: Ja da finde ich, da habe ich tatsächlich neulich auch mal auf Social Media ist so ein bisschen das gerade auch im Umgang weil es natürlich immer mehr Accounts auch einfach von männlich gelesenen Influencern gibt, die sich eben auch mit solchen Themen, also feministischen Themen auseinandersetzen und darüber sprechen.
00:21:51: Und da hat auch eine darauf reagiert und war so hey aber das ist genau das was du gerade gesagt hast.
00:21:56: ihr nehmt halt jetzt das was wir jahrelang ertragen mussten erklärt es aus dem naja ist natürlich total explaining mäßig ja so genau und profitiert dann aber davon.
00:22:08: und wie man das umsetzen kann und darf finde ich tatsächlich.
00:22:13: Also stimme ich auch zu, ne?
00:22:14: Ich finde es ist einfach eine krasse Gratwanderung.
00:22:18: Wie kriegt man das hin, dass Männer eben wie du gesagt hast, das auch nochmal ja auch anders an andere Männer weiter tragen können ohne den Frauen ihre Stimme zu nehmen und ohne wieder in dieses Erklärbär-Mans Planning Ding reinzukommen?
00:22:35: Und ich erkläre euch jetzt mal, wie eigentlich Frauen fühlen und was die Frauen erlebt haben.
00:22:40: Finde ich mega spannendes Thema.
00:22:43: Wir sind auch mal in einer anderen Folge draufgekommen, dass viele Männer auch ablehnen.
00:22:50: Wenn man sagt das ist aber das Patriarchat und daher kommt es.
00:22:54: Wobei wir dann auch irgendwann festgestellt haben hey, aber Männer leiden auch unterm Patriarchate?
00:23:00: Also ich finde, das ist alles immer so ein Schwanken zwischen so Themen.
00:23:04: also weil ... Das eine ist ja die Experience, die Frauen haben, die unter dem Patriarchadlein unter dem Patriarchat leiden und beziehungsweise profitieren würden oder wenn man Strukturen aufbricht.
00:23:20: Also wofür Feminismus ja auch steht fürs Thema Gleichberechtigung, was Gleichberechigungen auch den Männern eigentlich bringen könnte im Hinblick auch genau wie es denen geht.
00:23:31: und da finde ich halt spannend gerade was so künstlerische Freiheit angeht oder generell eben KünstlerInnen sein.
00:23:38: Wenn du sagst, es ist ja das lyrische Ich bei dir und das lirische ich ist ja sozusagen deine Freiheit diese Themen zu nehmen und damit umzugehen Und ich finde da ist für mich dann auch so die klare Grenze zwischen... ...ich bin jetzt irgendjemand und ich nehme mir die Stories und also da finde ich gibt's beim Jahr einen Unterschied Bei Influencern bin ich ganz offen so Zwischen dem Musiker der das macht und einem lyrischen Ich So eine Stimme gibt und die Stimme Er und er verarbeitet all das, was im Patriarchal passiert.
00:24:06: Und einen Influencer der wirklich sorry aber für die Clicks dass dann macht ich also nicht mit einer bösen Absicht ist ja auch wichtig es muss ja da auch gesproilt werden.
00:24:14: Aber Das ist für mich so ein bisschen Einfach für mich persönlich So der Knackpunkt der das für mich auch unterscheidet.
00:24:24: Naja und ich finde deshalb ist Es auch aus dem Aspekt heraus auch wichtig jetzt von dir zu hören wie verarbeitete man das außerhalb von dem daran zu profitieren und außerhalb der Musik.
00:24:36: Und wie geht man mit, wen stellt man ein?
00:24:38: Wen bezahlt man wie ... Wie geht man quasi im echten Leben auch damit um?
00:24:43: Und wie spinnt man dieses Netz weiter?
00:24:46: Das finde ich, das erfand ich irgendwie wichtig, noch mal zu fragen und von dir zu hören, wie du das machst.
00:24:52: Ja, total!
00:24:53: Also, ich glaube, dass ist auch superwichtig.
00:24:55: Ich find es auch wichtig, dass Fans... Also ich finde es wichtig, dass Leute Journalistinnen.
00:25:05: Leute wie ihr das in Interviews und Podcast von Fans am Merch stand gefragt werde hey so du ... machst du jetzt mit der Tour so und so viel Geld?
00:25:15: Also ich meine, das kann man sich ja ausrechnen.
00:25:17: Klar, ich zahle natürlich noch... Es gibt irgendwie Gebühren die ich natürlich an eventuell im Teil muss.
00:25:22: aber wenn du dir anguckst okay mein Ticket kostet thirty-fünf Euro.
00:25:25: Und es kommen irgendwie achthundert Leute in Berlin oder so.
00:25:27: Du kannst dir ja das ausrechnet wieviel ungefähr... Wieviel Geld da ungefähr irgendwie eingenommen wird.
00:25:34: und da dann irgendwie auch zu fragen ok was passiert mit dem Geld dass du verdienst indem du feministische Musik machst, das ja ganz viel auf dem Aufbaut was Frauen flinterpersonen getan haben.
00:25:52: Wie gehst du damit um?
00:25:53: und damit Conny auch authentisch sein kann?
00:25:58: Und dass sein kann, was es vorgibt zu sein finde ich ist eine super wichtige und legitime Frage die gestellt werden muss.
00:26:08: Ich sage euch ganz ehrlich, mein großer Traum wäre eigentlich eine... ich hätte gerne sowieso die gläserne Firma.
00:26:14: Ich würde das eigentlich am liebsten hätt ich eine Internetseite auf die du gehen kannst wo du jederzeit sehen kannst so viel Geld kommt rein und soviel Geld geht raus.
00:26:23: und so ist es auch des Verhältnis der Geschlechter.
00:26:29: Mein Booker ist ein Mann Und er bekommt ja von allem von allen Bookings, also von allen Festivalgagen.
00:26:35: Von allen Umsätzen die wir zum Beispiel mit der Tour machen erst mal fünfzehn Prozent von oben das heißt von allem Gewinn nicht vom Gewinn sondern vom Umsatz bekommt er... ...bekommt er fünfzehnt Prozent und das ist natürlich zum Beispiel schonmal ein riesiger Batzen, deren einen Mann geht einfach.
00:26:54: Mein Management bekommt zwanzig Prozent.
00:26:56: es sind aber zwei Frauen das heißt sie teilen sich das und die nehmen ... von dem, was nach dem Nachkosten da ist.
00:27:06: Also sozusagen die Nebenform Gewinn und das zum Beispiel auch ein Unterschied.
00:27:10: Also all solche Sachen sind wichtig zu bedenken.
00:27:16: Natürlich ist es natürlich bei wenn jetzt irgendwie... Wenn wir die meiste Zeit der Tour unterwegs sind und das sind sechs Frauen und einen Mann dann hast du natürlich irgendwie kannst du ja ausrechnen okay bei vierzehn Shows Also diesem Tagessatz bei mal sechs Frauen ist natürlich auch schon wahnsinnig viel Geld.
00:27:36: Das irgendwie, also wir reden da über weiß ich nicht auf jeden Fall fünfstellige fast zwanzigtausend Euro die wir sozusagen an Gehältern nur an Flinterpersonen für die Tour ausgeschüttet haben.
00:27:44: das ist natürlich alles super cool.
00:27:47: aber ich finde es eigentlich super wichtig das Transparenz zu machen Und im Sinne, ich glaube das Feministischste wäre für mich wenn man das komplett transparent machen würde.
00:27:59: Denn... und vielleicht danach mache ich kurz einen Punkt Gerade so, dass das Thema Gender Pay Gap passiert ja auch ganz viel dadurch.
00:28:10: Dass über Gehälter nicht gesprochen wird und das Gehäuter geheim sind.
00:28:14: wenn gehälter immer transparent werden in Firmen wäre es aber eine ganze andere Sache.
00:28:17: dann könntest du einfach hingehen und sagen warum bekommt der Max eigentlich zehn Prozent mehr als ich?
00:28:22: Warum kommt denn der Dieter fünfzehn prozent mehr als Ich?
00:28:24: wir machen noch eigentlich dieselbe Arbeit.
00:28:26: ich bin sogar mehr weiß nur dass das würde gehen.
00:28:30: Diese Transparenz wird zu einer Gleichheit und zur Gerechtigkeit führen.
00:28:37: Ich finde es total schade, dass es dafür keine Tools gibt!
00:28:43: Ich müsste das selber programmieren diese Internetseite um das zeigen zu können.
00:28:47: Und das ist natürlich wahnsinnig komplex weil die ganzen Prozesse mit der Buchhaltung... Ich müsste meine Buchhaltung ja komplett transparent irgendwie daran anschließen und da hängt so viel dran, dass es... Aus meiner Sicht aber auch, also es wird einmal auch bewusst schwer gemacht.
00:29:07: Warum gibt's nicht Tools die das machen?
00:29:09: Ich find' es so geil wenn sich irgendwie eine feministische Initiative melden würde und die sagen würde wir entwickeln jetzt dieses Tool damit Artists oder von mir ist auch andere Firmen dass eben genauso offenlegen können.
00:29:19: ich würde sogar...ich bin ja gelernter Software-Entwickler!
00:29:20: Ich würde sogar sehr gerne auch an sowas mitentwickeln.
00:29:23: Gerne auch unentgeltlich weil ich finde das so wichtig dass es sowas gibt.
00:29:29: Und wenn man ernsthaft so ein Gender Pay Gap angehen möchte dann glaube ich müsste es mal mindestens solche Tools geben, um sowas zu vereinfachen besser deutlichzumachen.
00:29:41: Ich habe eine Serie tatsächlich geguckt wo das gemacht wurde.
00:29:43: Das war nämlich auch so ein Start-up, so einen Technikstart up IT startup irgendwie und da waren halt glaube ich fünf Frauen generell und zwei davon waren halt auch noch so Latinas also... Ist ja auch gespielt, der auch noch mal rein.
00:29:56: Und die eine ist halt so ne richtig krasse App-Programmiererin und so.
00:30:00: Die hat genau sowas dann irgendwie entwickelt und hat dann sozusagen unter der Hand von allen von der ganzen Firma oder von dem Startup die Gehälter veröffentlicht erst einmal anonym.
00:30:08: Es war doch natürlich relativ schnell klar weil dadurch dass es nur diese fünf Frauen gibt und dann auch noch zwei Latine waren halt relativ schnell, okay wer war's?
00:30:16: Aber das hat mich jetzt gerade daran erinnert... Das ist in der Serie passiert.
00:30:25: Aber da sieht man, das ist kein ausgedachtes Ding oder was total fernab von der Realität ist.
00:30:31: Es wäre machbar so etwas zu machen.
00:30:37: Jetzt würde ich gerne weil wir auch gar nicht mehr so viel Zeit haben die einfach noch ein paar Fragen stellen.
00:30:43: Ja bitte!
00:30:45: Noch habe ich keine.
00:30:48: Die Erwärmung.
00:30:50: Und zwar haben wir gerade eben auch schon ein bisschen drüber gesprochen, dass auch Fans manchmal auf dich zukommen nach so Konzerten und dich auch solche Fragen fragen wie wird ich jetzt?
00:30:59: Hast du denn Angst oder hattest du an irgendeinem Punkt Angst per Formativ zu wirken?
00:31:05: also die Wahrscheinlichkeit oder die Möglichkeit das sich, dass es irgendwie per Formativ wirkt besteht doch immer oder was?
00:31:17: Also Also ich glaube, dass die einzige Möglichkeit ja... ...dass es nicht performativ ist.
00:31:26: Ist das sich jeden Tag oder mit jedem Song oder mit dem Projekt?
00:31:32: Oder mit jedem Auftritt oder mit allem was ich tue halt irgendwie versuche auch sozusagen wirklich positiv am Ende etwas in die Bewegung reinzugeben und nicht mehr rauszunehmen als ich reingebe.
00:31:46: Ich glaube das ist ja die einzige Möglichkeiten ... dass es für mich auch ein, für mich ist dieses ganze Projekt und diese ganze Story ist für mich ja selber einen Prozess und einen rausfinden.
00:31:59: Also als ich Dreamboy I gemacht habe oder als wir Dreamboy II gemacht haben in den Jahr zwanzig, zweitausend-einzwanzig... Da wusste ich noch viel weniger und hab viel weniger verstanden als ich es jetzt tue!
00:32:09: Und auch jetzt bin ich natürlich nicht super ausgelennt.
00:32:14: Ich glaube man kommt dann nicht an einem... Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist da irgendwie hier mal zu kommen.
00:32:21: Sondern man wird immer mehr verstehen und das Einzige was ich tun kann ist halt jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen handeln und das... ...ist glaube ich das was mich davon abhält dass es performativ ist.
00:32:37: im Nachhinein werde ich wahrscheinlich auch sehen okay das war nicht so cool oder das war an der Stelle noch nicht zu Ende gedacht Ja, aber also die Möglichkeit besteht auch immer und wenn Leute mir das vorwerfen dann... Also ich muss sagen.
00:32:50: Ich finde es eigentlich super wichtig dass Leute das Projekt koninkritisieren und es gibt super viele Punkte an denen man sehr kritisch auf das Projekt gucken kann.
00:32:58: Das finde ich total gerechtfertigt!
00:32:59: Und ich würde niemals sagen... Ne, was soll das?
00:33:03: Ich bin da gegen Immun.
00:33:05: Aber ich versuche für mich einfach immer sicherzustellen, dass sich möglichst viele der kritischen Stimmen höre und überlege okay welche davon?
00:33:15: Welchen davon kann ich aktuell mit gutem Gewissen und guten Gefühl entgegentreten?
00:33:20: Und weiß für mich, dass es anders ist.
00:33:22: Wo habe ich aber noch blinde Flecken?
00:33:25: Die muss sich dann angehen!
00:33:27: Da muss ich daran arbeiten.
00:33:29: Eine der wichtigsten Erkenntnisse war für mich selber.
00:33:34: Ich hoffe auch, dass das eine der wichtigste Erkenntnis ist die Leute, die meine Musik hören machen.
00:33:42: gegen diese... also, Conny ist kein Versuch sich gegen feministische Kritik abzuschotten.
00:33:49: Im Gegenteil!
00:33:51: Es bedeutet sich dem so brutal auszusetzen wie es nur möglich ist und daraus dann zu lernen.
00:33:58: Natürlich kann man auch an einem Punkt ankommen wo man sagt okay dieser Punkt das ist unfair oder dass ist keine berechtigte Kritik an mir?
00:34:05: Das kann auch theoretisch ein Outcome sein aber ... ist niemals die Idee so, ich mach mich jetzt unangreifbar für diese Sachen.
00:34:13: Sondern... Ich bin immer erst mal auch mit gemeinten würde ich sagen,... ... zum Beispiel Fingernagelmann ist ja auch eine der ersten Zeilen.
00:34:20: so auf den Legungen,... ..."Ich bin einer von den Exemplaren".
00:34:22: Ja klar natürlich!
00:34:24: Also ich bin auch.
00:34:25: an ganz vielen Stellen habe ich... ...auch in meiner Vergangenheit uncool gehandelt und hab irgendwie Scheiße gebaut... ...und ich habe letztens erst so ne Folge gemacht beim Format FunFact,... ...so ein neues YouTube-Format wo ich auch... ... über dieses Thema Not All Men oder All Men geredet habe.
00:34:40: Und da hab ich auch am Ende so, war mein Fazit auch so... Ja nee also wir sollten einfach erst mal von All Men ausgehen und alle Männer sollten auch irgendwann erstmal den Gedanken haben okay inwiefern bin ich denn Teil des Problems?
00:34:54: Ich bin sehr wahrscheinlich auch Teil des problemes.
00:34:55: an welchen Stellen gilt das auch für mich?
00:34:57: An welchen stellen bin ich auch mit gemeint?
00:35:00: Das finde ich super wichtig!
00:35:02: Und wenn ich da kurz einhaken darf, ich finde das tatsächlich viel weniger performativ wirkend.
00:35:11: Wenn Männer auch sagen... Also ich war vor ein paar Wochen auf so einer Tagung wo es eben auch um eine queer feministische Ostertagung ging und da hatten mir auch einen Vortrag zu sexualisierter Gewalt und Belästigung und Co.
00:35:27: Da habe ich mit ein paar Männern danach gesprochen Die meinten, sie fanden das total spannend und sie sehen halt je mehr Sie über dieses ganze Thema lernen.
00:35:36: Und je mehr sie über Konsens lernen und je mehr sich selber weiterentwickeln, dass du öfter fällt ihnen aber auch auf, dass die sich vielleicht vor fünf zehn, fünfzehn Jahren einfach auch mal Fehlverhalten haben.
00:35:49: Ich finde es so schön wenn man aber diese Feststellung hat weil das ist dann so ein tatsächlicher Lerneffekt.
00:35:58: Ja, und ich finde auch ... Das hab' ich auch irgendwo jetzt gehört.
00:36:03: Du bist ja nicht automatisch ein schlechter Mensch nur weil du dir eingestehst dass du dich da und da mal Fehlverhalten hast.
00:36:10: also das muss man halt auch lernen.
00:36:11: dass sich das einzugestehen nicht bedeutet dass du von Grund auf jetzt auch ein super schlechter mensch bist gibt's auch auf jeden Fall.
00:36:19: aber so da so erstmal die Kritik bei sich selbst zu suchen ist natürlich immer erst mal ankomfortabel halt super wichtig so.
00:36:29: Naja und ich finde auch, man muss einfach mal sagen, im Jahr war dieses Thema nicht populär.
00:36:35: also in Schulen wurde nicht über Konsens gelehrt in Elternhäusern wurde darüber meistens nicht gesprochen es war einfach nicht so ein Thema und die Methodebatte kam ja auch viel später.
00:36:52: auch Kinder und kleine Jungs, Herr Randwachsene Männern darüber gar nicht so viel lernen.
00:36:58: Und ich finde dann aber jetzt das zu reflektieren was damals war und dass in den Lernprozess mit einzunehmen und zu sagen okay, jetzt weiß ich es besser und jetzt kann ich mich besser verhalten und es weitergeben an die nächste Generationen, an Friends, an ... however find' ich halt mega wichtig und wirkt viel glaubwürdiger tatsächlich als Männer, die sagen ... Ich bin voll feministisch.
00:37:25: Das finde ich halt auch so ... Man muss es halt auch leben.
00:37:31: Es gibt viele Situationen, wo man vielleicht gar nicht weiß.
00:37:34: Ehrlich gesagt hatte ich auch schon Situationen in denen ich im Nachhinein denke, okay, ich war irgendwie betrunken und war ein bisschen nervig flirty oder keine Ahnung.
00:37:44: Wo ich dachte, würde ich heute anders machen?
00:37:47: Ich nach Hause.
00:37:51: Also ich finde, das hat man ja ... Ich hab mein Fand voll an.
00:37:56: Nee, ich glaube, ich weiß was du meinst.
00:37:57: Also...
00:38:01: Ich glaube, dass ist auch ganz normal.
00:38:06: eben ihr habt es selber gesagt wir sind einfach in dieser Gesellschaft irgendwie auch groß geworden.
00:38:10: und die Idee, ... Feministinnen jetzt anfangen wollen, irgendwie alles zu beschämen und dass es so super restriktiv wäre.
00:38:23: Ist aus meiner Sicht auch eigentlich... Also entweder ist das eine Form von What about this?
00:38:27: Es ist auf jeden Fall eine Art und Weise sozusagen die Konversation wieder komplett zu derailen weil letzten Endes sagt man ja einfach nur okay ich wünsche mir irgendwie mehr Awareness in so einem Dating oder in so nem... kennenlernen Prozess.
00:38:45: Ich hatte jetzt vor kurzem noch eine Unterhaltung, wo wir darüber geredet haben... Ist es cool so wenn man sich kennenlernt oder in so einer Dating-Situation zu fragen kann ich dich küssen?
00:38:59: Oder während so einem Prozess, wer man sich näher kommt auch eventuell dann miteinander schläft, auch zwischendurch immer nochmal zu fragen ist das okay?
00:39:06: Ist es okay, wenn ich das jetzt mache, da immer weiter danach zu fragen und Ich hab so das Gefühl, es geht ja... Das worum es ja geht ist einfach nur mehr Vorsicht, mehr Rücksicht zu haben und mehr Check-ins zu machen.
00:39:21: Und dann sozusagen, dass klingt aber die Energie oder das klingt so die Dynamik oder so.
00:39:30: Ich finde, das ist einfach Quatsch!
00:39:32: Was man eigentlich nur möchte ist... Also, das Ganze soll jetzt näher nicht total klinisch werden.
00:39:39: Dass man jetzt irgendwie ... Weißt du?
00:39:41: Alle müssen auf einmal haben so einen Zettel neben sich, wo sie zwischendurch wie Protokoll führen.
00:39:50: Ich glaube zwei Leute die...
00:39:51: Mach ich jetzt das!
00:39:53: Ganz genau, ganz genau.
00:39:55: So zwei Leute, die sich auf Augenhöhe begegnen.
00:39:59: Die werden ... sich teilweise implizit aber auch teilweise explizit konzent irgendwie geben.
00:40:04: das wird schon funktionieren.
00:40:05: und das einzige was man ja fordert ist im moment der unsicherheit wenn ich nicht wenn ich es nicht sicher sagen kann okay gerade dass es auf jeden fall von beiden seiten gewollt dann einmal nachzufragen.
00:40:16: Das ist ja alles, also... Und alles andere ist nur ein Versuch, genau diesen Wunsch nach mehr Absprache, nach mehr Rücksicht miteinander wieder zu derailen.
00:40:30: Das finde ich einfach ... Ja, das ist auch wie dann einen nicht ernst nehmen von feministischen Forderungen und das finde ich total daneben.
00:40:37: also ... Apropos killte Vibe find' ich auch
00:40:41: ähm...
00:40:43: Ich finde was killed mehr denn Vibe als wenn's einer Person von beiden dabei nicht gut geht?
00:40:48: Ebenso!
00:40:50: Ich hatte die Unterhaltung aber auch schon öfter, dass ich sage, das unterbricht es ja dann und blah, blah.
00:40:55: Aber so muss es nicht sein!
00:40:58: Man kann das auch total schön fragen, man kann es total passend in der Situation fragen.
00:41:02: Man kann es auch so formulieren.
00:41:06: Da gibt's tausend verschiedene Möglichkeiten ohne zu sagen, jetzt müssen wir uns hinsetzen und darüber reden und hier die Liste angucken.
00:41:11: So ist es ja nicht.
00:41:14: Das sind dann wieder ... Ich sag mal so ausreden oder immer die, die dann am lautesten schreien.
00:41:20: Wo ich mir denke ja das Teil des Problems.
00:41:23: Hab ich schon auch von Frauen gehört?
00:41:25: tatsächlich?
00:41:25: Ja, aber deswegen geht es ja both ways.
00:41:28: Also ich würde jetzt nicht ausschließen dass jede Frau automatisch feministisch ist oder so.
00:41:34: Geht ja überall hin, sodass man sich da vielleicht auch hinterfragen... muss.
00:41:41: in welchen patriarchalen Strukturen, denke ich auch gerade was ich so will.
00:41:46: Darüber haben wir tatsächlich auch letzte Folge oder so von letzter Folge gesprochen dass wie es sich anfühlt von Männern Komplimente zu bekommen und von Frauen Komplimenten zu bekommen Und wie man halt selber teilweise so ein ja einfach patriarchales Denken in sich drin hat und Mail Validation genau und auch irgendwie Dass man in so einem Zwiespalt ist zwischen ... Man zieht sich an for the male gaze.
00:42:13: Will's aber eigentlich gar nicht mehr?
00:42:15: Es gibt trotzdem Bestätigung, wenn Männer Komplimente machen.
00:42:18: Man hätte viel lieber dieses Mann wird nicht direkt sexualisiert.
00:42:21: Also hatten wir auch so ein Whole-Topic drum herum und das fand ich aufholt spannend weil je mehr man drüber nachdenkt auch eigene Strukturen in seinem Denken entdeckt.
00:42:31: Man denkt oh krass die würde ich jetzt gerne mal aufbrechen für alle anderen.
00:42:39: Da steckt halt so viel drin und ich finde, das hast du auch ganz gut ausgedrückt, dass du von Album zu Album immer mehr wusstest und dass man sich da weiterentwickelt und man ist nie ausgelernt.
00:42:50: Es ist ein dauerhaften Prozess wie bei uns mit dem Podcast.
00:42:54: also wir haben ja auch einen feministischen Podcast und reden über die Sachen und stellen dann selber fest okay krass!
00:43:00: Ich habe eigentlich gemerkt voll oft... hab ich mich dann für die Mailgays so angezogen oder braucht das noch.
00:43:05: Und wegen meint ich, es ist ja nicht grundsätzlich schlimm.
00:43:09: oder deswegen bist du jetzt kein schlechter Mensch oder so nur weil du dir das eingestehst.
00:43:14: aber da muss man heilig sein.
00:43:15: Wir lernen alle.
00:43:16: Hinkommen!
00:43:18: Ja und deswegen auch zum Thema Perfomativ und so ne?
00:43:27: Dass das ja immer ein guter Grund ist mit seiner Kunst oder dem was man schafft ob das unser Podcast ist oder ob das seine Musik isst da mitzulernen und dadurch zu lernen.
00:43:37: Und bestenfalls vielleicht dann sogar auch noch andere damit zu erreichen, um irgendwie was mitzugeben so ... Ich finde das sollte ja der Anspruch sein, so.
00:43:47: Voll!
00:43:49: Ja, insbesondere in einer Welt, in der wir ja... Man muss ja eigentlich fragen kann ich eigentlich also wenn es dass Wenn das patriarchal so funktioniert wie wir uns vorstellen dass es funktioniert ist es denn dann überhaupt möglich daraus komplett.
00:44:09: Auszubrechen?
00:44:10: also sozusagen ist es nicht immer nur eine näherung an einen ideal aber sozusagen inwiefern kann das wirkliche ideal, denn in der gesellschaft so wie sie aktuell funktioniert überhaupt erreicht werden.
00:44:22: So anziehen für den mail gays kann ich mich jemals kann Ich mich denn eigentlich?
00:44:26: geht das überhaupt?
00:44:27: kann ich mir jemales nicht dafür anziehen so wie die welt eben funktioniert kan ich als mann Also kann ich ein feministischer Rapper sein, der am Ende nicht davon profitiert, dass sich diese Musik mache.
00:44:41: Weil sozusagen... Natürlich gibt es Leute die das sanktionieren, die irgendwie sagen ja du bist irgendwie unmännlich und das ist irgendwie kacke und die mich ablehnen dadurch.
00:44:53: aber natürlich profitiere ich in einer bestimmten Bubble total davon.
00:44:59: Ich werde Reichweite bekommen, mir wird zugehört.
00:45:04: In dem Moment wo ich sage hier guck mal... ...ich bin ein Mann der eben feministische Musik macht.
00:45:08: Geht das jemals überhaupt?
00:45:10: Und diese.. Ich glaube wenn man sich das irgendwie so klarmacht dass man halt merkt solange das System so funktioniert wie es funktioniert können wir eigentlich immer nur eine Annäherung machen und immer nur einen Ticken besser darin werden.
00:45:25: dann glaube ich Dann glaube ich, checkt man auch das... Also dann checkt mal wie vertragt das Ganze ist und hat vielleicht auch so ein bisschen Verständnis dafür.
00:45:37: Ja dass es irgendwie niemals irgendwie so perfekt sein kann und wir immer nur versuchen können uns alle so einen Ticken besser zu machen bis es dann hoffentlich bis es ein Systemwechsel wirklich am Ende gibt weil ich glaube den muss es geben um daraus zu kommen was ihr gerade beschrieben habt.
00:45:54: Ja, dazu habe ich noch einen kleinen Einwand, nochmal so ein kleiner Exkurs in einem anderes Medium.
00:45:59: Weil das gerade auf Social Media irgendwie auch rumgeht... Ich weiß nicht ob du die Serie Off-Campus geguckt hast!
00:46:04: Also die geht ja grad so viral.
00:46:06: So eine typische Sportler, Hockey und sie ist Musikerin und also so ne Serie halt Und der Unterschied dort was sich finde was gut passt zu dem was du grade gesagt hast.
00:46:21: Also es muss ja leichte Änderungen geben und irgendwo muss das ja anfangen.
00:46:24: Und wie, also mit welchen Mitteln schafft man das?
00:46:27: Ja gerade mit Serien Musikbüchern was auch immer die Sachen die Gesellschaft halt einfach krass prägen.
00:46:33: Und diese Serie hat so tatsächlich mal geschafft dass man... Dass die Männer nicht automatisch irgendwie super toxisch sind und irgendwie mega Red Flags sind nur, weil sie Sportler sind.
00:46:48: Sondern es sind Hockeyspieler und die haben das Safe, die haben ihre Traumataar Und dadurch haben Sie natürlich auch so gewisse Struggles, die sie irgendwie ausleben aber die wirklich Das so in a healthy way machen und dass mit also wirklich auch mit sich ausmachen und da irgendwie auch So die Trauer zugelassen wird und Emotionen und Gefühle anderes Thema jetzt nicht nur toxische Männigkeit, sondern auch dass auch die Frauen nicht nur gegeneinander ausgespielt werden und nur in Konkurrenz gesetzt werden.
00:47:15: Sondern da wirklich Freundschaften existieren können Und das sind ja so Beispiele Ja wo es halt mal so anfängt.
00:47:24: also Das ist für viele safe auch mega Unangenehm und deswegen ist die Serie auch krass um mega irgendwie ja viral gegangen Weil darüber jetzt natürlich alle sprechen dass das ja mal voll was anderes ist und es wird immer die Leute geben die Weiß ich nicht, den es da nicht passt.
00:47:40: Weil's immer erst mal unangenehm ist, wenn Change passiert.
00:47:42: Aber ich find's halt super wichtig, dass halt eben auch mal Serien und Filme und Musik ... auch mal eben nicht nur für den Mailgays sondern auch... Also man sagt doch immer so dieses ... eine Man-Rhythm by Roman oder so, das finde ich später auch ein bisschen mit rein.
00:47:58: Das sind ja Sachen, wo man anfängt.
00:48:01: Und das machst du ja dann am Ende auch voll.
00:48:05: Ich find der auch tatsächlich ... wenn man alte Filme guckt oder so Filme, die die Kindheit vielleicht auch geprägt haben.
00:48:10: Oder ich habe jetzt Teenie immer Dr.
00:48:15: Stylery geguckt?
00:48:16: Ich weiß nicht, ob ihr das kennt.
00:48:18: Ja!
00:48:18: Da war eine so ne Krankenhaus-Serie und da ist in der Hauptrolle also nur kurz wie problematisch eigentlich auf früher oder auch teilweise immer noch Filme und Serien sind, ist in.
00:48:34: Also ist eigentlich auch egal, aber die sage ich mal vom Körper her.
00:48:38: Einfach ein ganz normaler Körper also sehr einfach ganz normal.
00:48:45: und sie wird aber als Frau dargestellt, die ganz viele Komplexe hat und sich von allen Seiten, also alle Seiten sagen das auch so, sagen kommentieren immer ihren Körper und reden ihr immer ein Sie müsste abnehmen und sie ist fett und sie es da und die permanent für dieser Körper kommentiert Und auf der anderen Seite macht es eben auch, der andere Hauptcharakter.
00:49:09: Der Oberarzt in dem sie irgendwie verliebt ist... ...der ist aber so gemeint zu ihr!
00:49:15: Also der ist so fies die ganze Zeit und sie hört nicht auf ihn zu lieben und ist voll fixiert.
00:49:20: und da ist voll dieses Ding von.
00:49:22: Ich kann ihn ändern und ich bin die eine.
00:49:26: Das haben wir ja so viel in Filmen und Serien.
00:49:28: deshalb finde ich das total schön wenn's mal was gibt wo das aufgegriffen wird, beziehungsweise geändert wird.
00:49:33: Weil das auch für Jugendliche und Kinder zum Aufwachsen ... daraus nimmst du so viel mit!
00:49:40: Also das find ich irgendwie immer wieder verrückt was wir da so konsumiert haben.
00:49:47: Hey also gender wird gelernt eben auch wahnsinnig viel durch Popkultur.
00:49:53: Also das ist die Art und Weise wie wir lernen, wie Gender funktioniert.
00:49:57: Und was richtiges Gender ist und was irgendwie falsch irgendwie ist ne?
00:50:03: Da coole alternative Darstellung zu haben von Weiblichkeit, von Männlichkeit, Von allen Geschlechts-Nürnsten dazwischen... Das ist so wichtig!
00:50:19: Ganz kurz als bisschen sanfteren Abschluss vielleicht jetzt, weil wir mal zum Ende kommen müssen.
00:50:24: Als letzte Frage?
00:50:27: Wie hat sich denn dein Style zusammen mit quasi deinem Ausbrechen aus der... aus der toxischen Männigkeit oder mit der Entwicklung auch deines Feminismus verändert?
00:50:38: Oder hat sich da was verändert?
00:50:39: oder war vielleicht dein Style schon immer so wie er jetzt ist?
00:50:44: Also so Hashtag-Nagelack
00:50:46: und Glitzer habe ich in der Hinterkiste geschrieben!
00:50:51: Wie hat sich mein... wie hat sich das verändert?
00:50:53: Das ist eine interessante Frage.
00:50:55: Ich glaube, dass ich in dem Moment wo ich angefangen habe das zu machen war mir glaube ich recht klar, dass die Figur, die ich ganz am Anfang auch sehr viel darstellen wollte, war.. ich wollte sehr offensichtlich mit so Geschlechterideen brechen.
00:51:18: So meine Dreamboy eins, da hatte ich rosane Haare.
00:51:22: Ich hab mich super rosa und super soft angezogen... ...und haben mir natürlich die Nägel gemacht weil das natürlich eine Möglichkeit war direkt auf so einer visuellen Ebene auch zum Beispiel für Social Media direkt damit zu brechen.
00:51:37: Leute sehen mich, lesen mich als Mann, sehen aber diese ganzen rosanen Elemente und Nagellack Weiblich konnotiertes Aussehen oder weiblich-konnotierten Modestil.
00:51:52: Und dann hören Sie auch noch die feministischen Texte und dann ist man erstmal so, Moment mal was passiert denn hier gerade?
00:51:59: Um diesen Irritationsmoment und durchaus ja auch Provokation irgendwie mitzunehmen.
00:52:03: das war eine Sache, die ich am Anfang ganz bewusst gemacht habe aber genau eben aus diesem Grund.
00:52:14: Was ich jetzt für mich aber mitgenommen habe ist einfach einen sich viel mehr wohl fühlen damit.
00:52:23: Ich glaube, dass es am Anfang auch für mich selber so ein bisschen befremdlich war, weil ich natürlich so wie vorher auch mein Gender performt habe, natürlich eben auch auf Sachen geguckt habe das es halt nicht zu weiblich ist.
00:52:35: Weil ich glaube wir kennen also die meisten männlich sozialisierten Personen werden das halt kennen.
00:52:40: und in dem Moment wo man eher weiblig ... sich im Spiegel findet, dass es so eine Irritation gibt und das irgendwie komisch ist.
00:52:47: Und vielleicht sogar auch unangenehm ist.
00:52:53: Ich glaube dadurch, dass ich das so viel performt habe nach außen,... ...dass ich gelernt habe mich einfach auch wohler darin zu fühlen... ...weil ich ja teilweise dann vor dreihundert, vierhundert... ...zwei tausend Leuten gestanden habe und so ausgesehen habe.
00:53:11: Und mich damit irgendwie sehr viel... sehr viel Wohler fühle und das auch total genieße.
00:53:19: Was nicht heißt, dass ich heute noch solche Momente der Irritation haben kann.
00:53:24: Zum Beispiel fände ich es irgendwie voll geil eigentlich Crop Tops zu tragen.
00:53:27: Das würde ich eigentlich total gerne machen.
00:53:29: aber dann habe ich mal so ein zwei ausprobiert und dann hatte ich aber wieder diesen Irritationsmoment.
00:53:34: Dann habe ich irgendwie gedacht okay was stört mich denn jetzt hier wieder gerade daran?
00:53:38: Da war ich so genervt davon.
00:53:39: Ich hab gedacht ok ist es Ist es jetzt homophob, ist es mir so gün?
00:53:44: Was passiert gerade in mir.
00:53:48: Ich glaube das was ich ein bisschen mitgenommen habe auf der einen Seite aber geduldig damit zu sein und zu verstehen okay das ist irgendwie gelernt, dass dauert solche Prozesse wieder zu verlernen.
00:53:58: Das dauert einfach seine Zeit!
00:54:00: Ich hab mir O-Ringen gemacht während dieser Zeit.
00:54:03: Und ich hatte am Anfang einen O-ring links, Leute, ich kam im Spiegel und dachte, oh mein Gott, du siehst aus wie eine Frau!
00:54:08: Das ist so irre, das muss man sich mal vorstellen.
00:54:11: Den Zeitpunkt hatte ich schon ... Vierundhalb Jahre ... Dieses Projekt gemacht so und Leute haben mich im Internet als irgendwie bezeichne mich als internet.
00:54:19: Als einen der wichtigsten Feministen in deutschland.
00:54:21: und ich habe einen ein stecker links und denkt mir so das geht überhaupt gar nicht klar ist crazy es ist super wirkmächtig und total stark und... Ich hab irgendwie gelernt, mir die Sachen zu erlauben.
00:54:36: also dass ich sage okay ist ich darf das ich darf was wollen ich darf Bock drauf haben ... dann aber auch okay damit zu sein, wenn ich merke ok ist.
00:54:45: Es am Anfang irritiert es mich noch total und... Ich bin behutsam damit!
00:54:49: Und ähm....ich mag inzwischen ja super viel verschiedene Sachen auch an Mode, auch an Ausprobieren.
00:54:57: Ich bin auch total gesegnet mit so mehreren coolen... Ähm...Kostümbildnerinnen Annika oder Philly die mich so in den letzten Jahren auf der Bühne und in Musikvideos begleitet haben.
00:55:09: ... mit denen ich meine Ideen erzählt habe und die dann gesagt haben, okay cool wir denken uns was aus.
00:55:15: Und wir finden irgendwie etwas was cool aussieht... ...und mir die super coole Bühnenoutfits geschneidert haben.
00:55:23: Ich muss sagen dass ich inzwischen total happy bin... ...mit einem sehr bunten ausgefallenen Kleiderschrank,... ...die Sachen, die ich sehr gerne trage und darüber bin ich sehr happy!
00:55:37: Ihr hätt jetzt nur ganz kurz noch angeknüpft aber man sieht es ja schon ein bisschen... mit deinem Kühlschrank und so, was du ja auch heute anhast.
00:55:44: Also es ist also nicht nur performativ auf der Bühne sondern schon auch eigentlich dein privater Style oder... Ja, also auch wieder zur Frage performativer.
00:55:54: Wir haben ja auch etwa fünf Minuten erzählt das ist ein Video.
00:56:00: Wir hatten irgendwie kurz Angst.
00:56:01: Vielleicht können wir das offen sagen, dass du dachtest, es ist so ganz chillig und mich sieht ja eh keiner.
00:56:07: Und dann fangen wir hier an.
00:56:09: Upsi!
00:56:09: Alles wird aufgezeichnet?
00:56:10: Genau aber...
00:56:13: Also im Jahr zum Jahr zwanzig muss man leider immer damit rechnen, dass irgendwo eine Kamera noch mitläuft.
00:56:18: von daher ... Nee, auf jeden Fall.
00:56:23: also ich Ich trage die Sachen auch super gerne.
00:56:27: Also ich trage das auch privat, also dass ... Ich bin dann nicht irgendwie all black auf einmal in dem Moment wo die Kamera ausgeht oder wo ich von der Bühne runterkomme.
00:56:37: Was ja trotzdem auch okay ist, guckli
00:56:40: wäre mal Objekt
00:56:42: zu tragen.
00:56:43: aber es ist ja schön, dass du auch so ein privater Install irgendwie ...
00:56:48: Auf jeden Fall!
00:56:49: Klar natürlich absolut, das will ich jetzt gar nicht sagen, Ich glaube, am Anfang war diese Figur von dieser Coney-Figur bzw.
00:57:04: der ManicPixiDreamboy schon noch mal schillernder und bunter und ein bisschen mehr drüber.
00:57:11: Also man weiß was ich meine oder?
00:57:15: Dass einfach sehr viel noch lauter angezogen war... Und inzwischen haben sie sich, haben sozusagen hat es sich mein privater Style und der der der Konni-Style einfach so ein bisschen mehr angenähert.
00:57:31: Also ich habe zum Beispiel auch Ähm, jetzt gerade trage ich zum Beispiel wieder weniger gemachte Nägel.
00:57:37: Aber... Ich hab mir ja eigentlich immer die Nägel selber lackiert und dann hatte ich so eine Phase wo ich aber immer zu einer Nail-Artist gegangen bin und mir immer so abgefahrene Designs auch gemacht habe.
00:57:45: Und das hab' ich auch gemacht wenn keine Shows angestanden haben.
00:57:48: Dann habe ich gesagt okay, neues Sabrina Carpenter Album kommt raus!
00:57:51: Ich mache jetzt sozusagen Sabrina Carpinter Nails für zwei Wochen.
00:57:55: Und dann habe ich das so gemacht obwohl jetzt irgendwie keine Shots in der Zeit waren oder so.
00:57:59: Das habe ich dann für mich gemacht um mir das eben zu erlauben Hey, das kannst du auch für dich selber einfach so machen.
00:58:05: Das ist so eine Sache die ich sehr mitgenommen habe aus diesem Albumprozess und aus dieser Trilogie.
00:58:12: Und das finde ich voll cool!
00:58:14: Und das wird definitiv so bleiben.
00:58:16: jetzt nachdem sie eben zu Ende ist.
00:58:19: Voll schön da hab' ich tatsächlich es mir gerade eingefallen dass dieses Fingernegel lackieren.
00:58:25: also ich arbeite als Grundschullehrerin.
00:58:26: eigentlich beobachte ich richtig, wie das sich entwickelt.
00:58:32: Dass immer mehr Jungen auch mit lackierten Fingernägeln in die Schule kommen und ich finde es so cool!
00:58:38: Und sie sich dann auch wirklich so untereinander unterhalten und sagen guck mal, ich habe eine neue Farbe auf den Fingeringen und ich findet das so schön, wenn man sowas beobachtet weil natürlich auch immer mehr Eltern dahinter stehen, die so Sachen auch durchbrechen.
00:58:50: Das finde ich irgendwie so geil, weil sich dann kleine Jungs einfach freuen.
00:58:52: ey, ich durfte mir eine Farbeaussuchung und jetzt hab' ich ne richtig geile Farbe.
00:59:01: Ja, jetzt müssen wir mal langsam zum Schluss kommen.
00:59:04: Wir haben normalerweise eigentlich am Ende immer noch unsere Kategorien und das ist ein Medientip den eigentlich immer Frankie macht und einen Therapygoal den eigentlich ich mache.
00:59:18: Ich würde sagen dazu kommen wir jetzt mal... Und jetzt habe ich aber an dich eine Frage.
00:59:27: Also als Medientip haben wir uns gedacht, würden wir einfach mal deine Songs hier reinsetzen?
00:59:34: Weil wir natürlich deine Songs auch einfach sehr feiern und du deshalb ja auch hier bist!
00:59:42: Aber wir wollten dich fragen ob du vielleicht ein Therapy-Goal also quasi was man so aus diesem ganzen Thema mitnimmt, was generell es muss nicht auf sich selber bezogen sein unbedingt aber was man vielleicht entweder für sich selber oder für andere mitnimmt, was man in Zukunft noch ... Was für eine Entwicklung machen will.
01:00:04: Ich glaube, letzte Sitzung war das ... Gefühle müssen nicht verstanden werden, sondern gefühlt werden?
01:00:11: Es darf doch einfach irgendwie so ein Satz sein, ob dir da jetzt irgendwas zufällig einfällt, wenn ich es auch okay mache.
01:00:19: Irgendwas aus der Folge irgendeinen Takeaway.
01:00:22: Oder vielleicht auch für dich selber, wenn du noch mal drüber nachgedacht hast.
01:00:27: Für mich ist Scham so ein wahnsinnig großes Thema und das begleitet mich in den verschiedenen Therapien, die ich gemacht habe.
01:00:35: Und es begleitet mich auch in meinem Schreiben.
01:00:38: Ich würde behaupten, dass eine Sache ... oder die dazu geführt hat, dass ich Songs geschrieben habe, die viele Leute berührt haben, ... es geschafft habe, diese Scham offen zu legen und dass... ... dieses Scham mich nicht davon abgehalten hat über sie selber irgendwie zu schreiben sondern die Schamen erst mal so zu thematisieren.
01:01:01: Denn in dem Moment wo man es ausspricht verliert es die Macht oder zumindest einen großen Teil der Macht überein.
01:01:10: In den Moment wo ich's ehrlich ausspreche und indem ich es sage Das ist ja schon so ein bisschen der Trick von Charme, dass sie so lange da ist, solange man nicht drüber redet und das sie einen in der Hand hat.
01:01:24: Und gerade für Männer die glaube ich so das Thema Männlichkeit und ihre eigene Männlichkeit so ein bißchen angehen wollen kann aus meiner Sicht ein totaler Schlüssel sein, ... zu überlegen, was beschämt mich?
01:01:47: In welchen Situationen schäme ich mich und darüber dann zu reden.
01:01:51: Und das kann am Anfang vielleicht mit der Partnerin sein oder mit einer guten Freundin, weil den meisten Männern... ... männlich sozialisierten Personen wird es leichter fallen, mit Frauen über solche Sachen zu reden als mit ihren männlichen Peers,... ... aber vielleicht irgendwann auch mit ihren... eben Friends, ihren männlischen Friends darüber zu reden.
01:02:07: und das ist glaube ich für mich eine der top drei Sachen die geholfen haben meinen männlichkeitsjourney und meinen feministischen journey so zu gehen.
01:02:19: Und deswegen, das wäre ein bisschen mein therapy goal was auch also es bleibt für mich auch ein thema ist jetzt nicht so dass ich sagen will ich bin durch damit ich schämig für nichts mehr auf gar keinen fall.
01:02:29: aber es ist so eine sache die ich verstanden habe und die mir sehr hilft auch bei meinem therapieweg.
01:02:37: Ja das sind schönes therapy goal finde ich.
01:02:39: dank fürs teilen und sag mal, ich glaube das ist bestimmt eine sehr schwierige Frage jetzt.
01:02:45: Wir kriegen die manchmal mit unseren Folgen gestellt.
01:02:48: aber hast du einen Lieblingssong den ich hier am Ende noch einmal einblenden kann?
01:02:53: Es muss gar nicht unbedingt auf unser Thema hier ein Lieblungssong sein, aber hast Du einen?
01:03:01: Für mich ist Zahnpassalib mein wahnsinnig wichtiger Song gewesen weil er so für mich ganz viel ... als Fazit fungiert hat für meine, für diese drei Alben die ja schon irgendwie mich so lange begleitet haben.
01:03:13: Irgendwie fünf Jahre lang.
01:03:15: Da war Sam Pasterlitt ein super wichtiger Song für mich.
01:03:17: aber eins Song der auf den ich super viel angesprochen worden bin jetzt auf der letzten Tour weil er glaube ich für so viele insbesondere Jungs Männer etwas gemacht hat ist Kleiner Junge.
01:03:30: und deswegen glaube ich würde sich an dieser Stelle kleiner Junge nehmen Weil ich Ihnen jetzt auch auf den Festivals, die wir diesen Sommer gespielt haben bisher nicht gespielt habe und sehr viele Leute nach den Shows dann gekommen sind.
01:03:46: Und auch auf Instagram mit da noch mal geschrieben haben so.
01:03:49: Ich hätte super gerne kleine Junge gehört und ich liebe den Song genauso und deswegen soll er wieder mehr Raum bekommen und ich wollte ihn gar nicht ausschließen.
01:03:58: Deswegen kann er hier laufen.
01:04:01: Dann bekommt der jetzt noch diesen Raum und wird mal nochmal kurz angespielt.
01:04:04: Aber ja, dann war's das hier in dieser Stelle.
01:04:06: Vielen Dank, dass du da warst!
01:04:07: Wir haben uns sehr, sehr doll darüber gefreut und danke für deine Ehrlichkeit und Offenheit und ... Ja, dass wir mit dir sprechen durften.
01:04:18: Ich danke euch wirklich vielmals für die Einladung.
01:04:20: Ich hatte sehr viel Spaß und ich wünsche euch alles Gute und dass dieser Podcast der top eins gehörte Top-Podcast auf Spotify in Deutschland wird.
01:04:30: Und dann machen wir irgendwann später nochmal wenn ihr super fame seid Machen wir noch mal eine Folge und dann erzähle ich, was ich seitdem gelernt habe.
01:04:40: Was alles performativ war von mir in dieser Folge!
01:04:43: Dann wird es richtig ehrlich erst...
01:04:46: Und dann ist hoffentlich auch meine transparente Buchhaltung verfügbar.
01:04:52: Oder wir
01:04:52: nutzen unsere Krisenreichweite um dir das Team zu erzielen.
01:05:03: Okay, dann tschüss und vielleicht zeichnen wir uns ja noch mal.
01:05:22: Vielen Dank!
01:05:29: Alles Tüntentrenen, die du weinst.
01:05:31: Schreib ne neue Welt!
01:05:32: Die alte ist uns viel zu klein.
01:05:34: Schreibt MediPixieJulyboyDrei.
01:05:41: Vielen Dank an den Radiosender Alex Billing dass wir bei euch aufnehmen dürfen.
01:05:46: Bei psychischen Problemen sucht ihr bitte professionelle Hilfe und pass auf dich auf.
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